Feedback für den Teilnehmer

Feedback für den Teilnehmer

Überblick

Bei formativen und diagnostischen Assessments wird Feedback geliefert, um Probleme zu diagnostizieren, Missverständnisse aufzuklären und eine geeignete Lernerfahrung vorzuschreiben.. Zu solchen Vorschriftsempfehlungen können E-Learning, der Rat eines Mentors, die Schulung durch einen Lehrer und/oder das Selbststudium gehören. Das Feedback für summierende Assessments beschränkt sich auf Informationen darüber, ob der Teilnehmer bestanden hat oder nicht, und auf Abschlussbescheinigungen.

Es ist möglich, Feedback auf Frage-, Themen- und/oder Assessment-Ebene zu erstellen und zu liefern. Item-, Themen- und Assessment-bezogenes Feedback wird mit dem Autorensystem erstellt. Sofortiges Feedback kann die erzielten Ergebnisse, Grafiken, Multimedia, Ton, Videos, Links zu anderen Assessments und URLs enthalten, die auf hilfreiches Lernmaterial verweisen.

Feedback auf Item-Ebene

Feedback auf Item-Ebene kann irgendein Text, eine Grafik oder eine andere Mitteilung sein, die ein Teilnehmer als Rückmeldung auf seine Beantwortung einer Frage erhält.

Bei Feedback auf Item-Ebene handelt es sich um die genaue Diagnose einer bestimmten Frage und die zu dieser Frage getroffenen Auswahlen. Feedback auf Item-Ebene klärt Missverständnisse in Bezug auf eine bestimmte Frage auf, wobei jedoch die Gefahr besteht, dass zu viel Feedback auf Item-Ebene jemandem nur zeigt, wie man die Frage richtig beantwortet, ohne dass er dadurch wirklich etwas lernt.

Mit Perception kann man für jede Wahlmöglichkeit in einer Frage spezifisches Feedback definieren. Bei der Frage nach der deutschen Hauptstadt könnte das spezifische Feedback für die Wahlmöglichkeiten beispielsweise so aussehen:

  • Wahlmöglichkeit: München Feedback: "Falsch. Das ist eine Stadt in Westdeutschland, aber nicht die Hauptstadt."
  • Wahlmöglichkeit: Bonn Feedback: "Falsch. Das ist die frühere Hauptstadt von Westdeutschland, aber nicht die gegenwärtige Hauptstadt von Deutschland."
  • Wahlmöglichkeit: Rom Feedback: "Falsch. Das ist die Hauptstadt von Italien."
  • Wahlmöglichkeit: Berlin Feedback: "Richtig. Das ist die Hauptstadt von Deutschland."

Feedback auf Themen-Ebene

Feedback auf Themen-Ebene kann irgendein Text, eine Grafik oder eine andere Mitteilung sein, die ein Teilnehmer aufgrund der Gesamtergebnisse der Items innerhalb eines bestimmten Themas und/oder Unterthemas erhält. Beispiel: “Ihr Ergebnis zu diesem speziellen Thema weist darauf hin, dass Sie weitere Schulungen in Betracht ziehen sollten. Die folgende URL führt Sie zu entsprechendem Lernmaterial.” Mittels Feedback auf Themen-Ebene können Sie Diagnosen und Vorschriftsempfehlungen abgeben, ohne die Bewertungsalgorithmen für ein bestimmtes Item zu enthüllen.

Feedback auf Themen-Ebene eignet sich ausgezeichnet dafür, mangelndes Wissen und Fähigkeiten zu diagnostizieren, Missverständnisse aufzuklären und ein Lernereignis vorzuschreiben, durch das sich der Teilnehmer verbessert.

Feedback auf Assessment-Ebene

Feedback auf Assessment-Ebene kann irgendein Text, eine Grafik oder eine andere Mitteilung sein, die ein Teilnehmer aufgrund der Gesamtergebnisse aller beantworteten Items, die zur Auswertung des Assessments gehören, erhält.

Auf Assessment-Ebene dient Feedback bei summierenden Assessments häufig dazu, Abschlussbescheinigungen auszustellen. Bei diagnostischen und formativen Assessments wird Feedback auf Assessment-Ebene manchmal dazu verwendet, Diagnosen und Vorschriftsempfehlungen auf Assessment-Ebene abzugeben, aber Feedback auf Themen-Ebene ist für einen Teilnehmer wahrscheinlich hilfreicher.

Das Feedback auf Assessment-Ebene wird mittels der Ergebnisse auf Assessment-Ebene formuliert. Diese Ergebnisse gehen auf das Gesamtergebnis des Assessments sowie die Vorbedingungen, die für Themen und Unterthemen optional gelten, zurück. Das heißt, das Assessment kann so gestaltet sein, dass es eine Mindestpunktzahl für ein Gesamtergebnis oder ein Gesamtergebnis plus einem bestimmten Ergebnisbereich innerhalb eines Themas, liefert. Diese Vorgehensweise wird üblicherweise für Tests und Prüfungen verwendet, bei denen ein bestimmtes Thema bis zu einem gewissen Grad beherrscht werden und ein bestimmtes Gesamtwissen vorliegen muss, damit der Teilnehmer einen Test besteht. Von einem Koch könnte beispielsweise verlangt werden, dass er einen Test über die Zubereitung von Speisen mit einer Mindestpunktzahl von 80% ablegt, aber auch ein Ergebnis von 90% in Bezug auf Reinlichkeit erzielt, um tatsächlich zu bestehen.

Mit Perception können Sie zahlreiche Assessment-Ergebnisse bestimmen, die innerhalb der Ergebnisbereiche mit Vorbedingungen liegen, um Feedback zu liefern und den Teilnehmer auf zusätzliche Assessments, Lernmaterial oder Informationen zu verweisen.