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was dieses bedeutet...

  Fallstudien Erlebnisorientierte Einstellungstests

Questionmark Fallstudien

Erlebnisorientierte Einstellungstests
Virtualform entwickelte eAssessment für EVONIK Industries AG


 
Muss valide Diagnostik spannend sein? Und kann sie es überhaupt? Diese Frage beschäftigt viele Verantwortliche im Kernprozess der Personalbeschaffung/ -auswahl. Die EVONIK Industries AG hat diese Fragestellung für sich positiv beantwortet. Denn sie setzt seit eineinhalb Jahren das von der Kölner Agentur virtualform und mit Hilfe des Assessment-Management-Systems Questionmark™ Perception™ entwickelte eAssessment ein und führte damit bis heute ca. 7.000 Testungen durch.

Spannende Testungen? Reicht es denn nicht aus, dass wir über standardisierte Testverfahren gemäß

der DIN 33430 der Berufseignungsdiagnostik verfügen? Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Nein!“ beantworten. „Wir benötigen künftig im Zusammenhang mit den Herausforderungen des Fachkräftemangels, der Zunahme der Anforderungskomplexität von Stellen und mit dem Anspruch eines adressatenorientierten Talent-/Kompetenzmanagements moderne Testverfahren oder Profilinginstrumente“, erklärt Prof. Dr. Michael Treier, Prodekan Psychologie, Wirtschaftspsychologie und Personalmanagement an der Unternehmerhochschule BiTS in Iserlohn und wissenschaftlicher Beirat bei virtualform .

Genau dies hat EVONIK Industries mit unserer Testbatterie im Bereich der Auswahlverfahren verwirklicht, indem sie Qualität und Erleben als verknüpftes Zielfeld moderner Diagnostik bestimmt hat. Verschiedene Testverfahren auf der Leistungsebene (kognitive Leistungs-, Rechtschreib- und, Fachtests usw.) und auf der personalen Ebene (berufliche Leistungs-, Arbeits- und Lernorientierung, soziale Kompetenz, Stressbewältigung usw.) werden in einer modernen softwareergonomischen Erfassungsmaske innerhalb einer virtuellen Welt abgebildet. Erhebungen bei Probanden belegen, dass das neue Design mit erlebnisorientierten Abfrage-Modi wie Reaktionsabfragen usw. und mit der Aufwertung durch multimediale Elemente messbar die soziale Akzeptanz des Verfahrens steigert. Die sozialwissenschaftlichen Gutachten bestätigen die hohe Qualität der integrierten Testverfahren im Sinne der klassischen Gütekriterien der Reliabilität (Zuverlässigkeit), Objektivität (Unabhängigkeit) und Validität (Gültigkeit).



Modernität entsteht durch die konsequente Nutzung der Virtualisierung.

Eine Testlandschaft, eine Rahmenhandlung und die erlebnisorientierte Abfrage-Modalität geben der Testung eine Dramaturgie und erhöhen nicht nur das Interesse an der Testung teilzunehmen, sondern steigern zugleich die Authentizität und Modernität des Prozesses. Die entscheidenden Gütekriterien sind die motivierende Gestaltung sowie der nachvollziehbare Praxisbezug.



Warum nimmt die soziale Akzeptanz durch Virtualisierung zu?

Durch die Entwicklung von virtuellen Testsystemen können wir Aufgabentypologien entwickeln, die stärker der zukünftigen Tätigkeit entsprechen. Empirische Studien zur Reaktion von Bewerbern auf diagnostische Testverfahren zeigen, dass die Bereitschaft zur Weiterempfehlung signifikant davon beeinflusst wird, wie fair sie die diagnostische Situation erfahren. Das Fairnessurteil wiederum hängt entscheidend von dem wahrgenommenen inhaltlichen und prädiktiven Bezug der diagnostischen Verfahren ab. Letzteres bedeutet, dass es entscheidend ist, dass der Mitarbeiter wahrnimmt, dass die getesteten Inhalte den realen Anforderungen der Arbeitssituation entsprechen und den beruflichen Erfolg vorhersagen können.

Das Vertrauen in die Testsituation nimmt zu, wodurch auch die Akzeptanz des Ergebnisses steigt. Die Symbiose zwischen den Anforderungen valider Diagnostik und der Nutzung virtueller Welten stellt also einen Mehrgewinn dar, der sich wie folgt niederschlägt:

  • Höheres Vertrauen in den Prozess
  • Zunahme der wahrgenommenen Fairness
  • Steigerung der sozialen Akzeptanz
  • Imagegewinn für das Unternehmen

Man könnte auch von Teilnehmerfreundlichkeit des Diagnostikums sprechen. Bedenken wir zudem, dass oft das Personalauswahlsystem die erste Begegnung von Aspiranten mit dem Unternehmen bedeutet, ist ein visuell modernes System gewiss vorteilhaft, um den ersten Eindruck und die Einstellung zum Unternehmen positiv zu prägen.

Es geht hier um das Commitment; denn erfolglose Teilnehmer projizieren häufig das negative

Ergebnis auf das Unternehmen. Nicht transparente und wenig ansprechende Diagnostik verstärken

diesen unerwünschten Attributions-Effekt um ein Beträchtliches!



Wie entsteht eine solche Testbatterie?

Das eAssessment definiert drei Entwicklungsanforderungen:

  1. Es müssen die Testinhalte der Leistungs- und Persönlichkeitstests konstruiert und in ihrer Qualität überprüft werden.
  2. Es muss das Handlungsszenario entwickelt werden; denn es wird eine Dramaturgie benötigt.
    Dieses umfasst die virtuelle Unternehmenswelt mit den verschiedenen Abteilungen sowie einen virtuellen Testleiter, der den Probanden durch die Welt führt. Umgesetzt wurde die Figur als Fantasiewesen mit einer menschlichen Silhouette, bestehend aus Bits & Bytes aus vielen Nullen und Einsen.
  3. Es muss eine Integration der beiden Entwicklungsteile erfolgen. D. h., die Testaufgaben müssen in das virtuelle Handlungsszenario integriert werden.

"Beispiel aus Evonik Assessment"


Resümee: Die Investition in moderne Diagnostik lohnt sich!
 

Sehen Sie das Interview mit Herrn Schmilgeit und Herrn Kakish über erlebnisorientierte Assessments bei YouTube
 

Bei erlebnisorientierten Einstellungstests sind Testanten motivierter und vertrauen stärker dem Testprozess und den Ergebnissen. Gerade im Rahmen von Profilings ist diese motivierte Teilnahme
der Mitarbeiter unerlässlich, um eine optimale Leistungsabbildung zu erzielen.


Die positiven Reaktionen der Probanden zum Beispiel hinsichtlich der Fairnessurteile bestätigen das Umsetzungskonzept. Die Testleiter können durch die moderne Technologie entlastet werden, was vor allem das Testmanagement und das Feedback durch intelligentes Reporting betrifft.


Das Unternehmen gewinnt an Image durch Modernität, was im Kontext von Employer Branding-Strategien im Zeitalter des War for Talents noch an Bedeutung gewinnen wird. Die Entwicklung eines erlebnisorientierten Diagnoseverfahrens, welches den situativen Bezug der Testung verdeutlicht, stellt in diesem Sinne einen innovativen Ansatz dar.



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