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  Fallstudien Fallstudien - Kein Workshop ohne einen Perception Test

Questionmark Fallstudien

Fortis Bank: Das Fehlen eines Learning Management-Systems (LMS) wird durch die Stärke von Perception kompensiert


Nur wer den Perception-Test besteht, darf an den Workshops teilnehmen

Fortis Bank kombiniert die Bankaktivitäten von Fortis, einem führenden internationalen Unternehmen in den Bereichen Versicherung, Bankgeschäfte und Anlagen. Fortis Bank ist in 65 Ländern vertreten und hat weltweit 40 000 Mitarbeiter. Die Angestellten müssen ständig über Produkte, Dienstleistungen, Verfahren und Gesetzgebungen geschult werden. Das ist eine Aufgabe!

Zur Schulung der Angestellten setzt die Fortis Bank auf Blended Learning. Klassische Lehrformen und Medien werden mit moderner Technik kombiniert. So bestehen einige Schulungen aus zwei Teilen: ein E-Learning Modul zum Selbststudium auf PC und ein klassischer Workshop. Das E-Learning dient dem Lernen der Theorie, im Workshop wird dann das theoretische Wissen in der Praxis geprüft.

Die Fortis Bank entwickelt diese E-learning Module selbst. Einige sind schon fertig, darunter Einleitungen in das Versicherungswesen, Lebensversicherungen, Familien- und Hausversicherungen, Autoversicherungen, Finanzversicherungen, Anlageberatung, Kreditwesen, bürgerliches Recht und Erbrecht.

E-learning wird bei Fortis grossgeschrieben. "Aber trotzdem verfügt die Fortis Bank über kein LMS (Learning Management System)", sagt Kristien Bergans, Manager E-Learning bei Fortis. "So erhalten wir keine Reports über die Kandidaten während des E-Learnings, wir wissen nicht wie oft die Übungen abgelegt werden und auch nicht wie hoch die Fehlerquote ist. Aber eigentlich interessiert uns das auch nicht. Der Kandidat kann eigenständig entscheiden, ob er Übungen wiederholt oder einige einfach überspringt, wenn er meint, dass er die Inhalte schon kennt. Was uns wirklich interessiert, ist zu wissen, ob am Ende des Selbststudiums der Teilnehmer genügend für den Workshop vorbereitet ist. Und Letzteres testen wir mit Perception, so werden alle nötigen Daten erfasst.
Fortis setzt auf die Stärken von Perception, um das Fehlen eines LMS zu kompensieren."

Die E-Learning Kurse verlaufen nach einer festen Struktur. Am Anfang schätzen die Teilnehmer selbst Ihren Wissensstand ein. Anhand dieser Eigenbewertung werden den Teilnehmern Fallstudien vorgelegt, die sie nur lösen können, wenn sie über das nötige theoretische Wissen verfügen. Jede Fallstudie schliesst mit theoretischen Fragen ab.

Für den Übergang vom E-Learningteil zum klassischen Workshop benutzt Fortis Perception. Mitarbeiter, die an einem Workshop teilnehmen möchten, müssen erst einen Test über den Inhalt des Workshops ablegen. Wer den nicht besteht, darf am klassischen Teil nicht teilnehmen. Die Regelung erscheint recht streng, aber sie sorgt dafür, dass die Teilnehmer über die nötigen Basiskenntnisse verfügen. Die Leiter der Workshops können praktisch und konkret vorgehen und das ist ein grosser Vorteil.

Durch das E-Learning sind die Schulungen auch kürzer geworden. Kristien Bergans: "Früher dauerten unsere klassischen Schulungen zwei oder drei Tage. Dadurch dass der theoretische Teil jetzt durch E-Learning abgehandelt wird und die Kandidaten erst einen Test bestehen müssen, ist der klassische Teil einen ganzen Tag kürzer. Der E-Learning Teil dauert ungefähr einen halben Tag. Pro Teilnehmer gewinnt man also einen halben Tag. Multiplizieren Sie das mit der Anzahl an Teilnehmern und Sie erhalten einen beeindruckenden Zeitgewinn."




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